Wer nach Costa Rica reist, um dort ein Praktikum zu machen, und noch nicht über Spanischkenntnisse verfügt, dem sei nahe gelegt, vor Ort einen Sprachkurs zu belegen. Gerade im Hinblick darauf, dass man während oder nach dem Praktikum das Land auf eigene Faust erkunden und herumreisen will, sollte man sich zumindest ein wenig in der Landessprache Spanisch ausdrücken können.
Viele Vermittlungsfirmen können auch Praktika ohne Sprachanforderungen weitergeben. Deshalb seien Sie nicht entmutigt und lassen Sie sich dennoch auf ein Auslandspraktikum in Costa Rica ein. Der Möglichkeit, dann aber in Costa Rica selbst die Sprache kennenzulernen, sollten Sie nicht entsagen. Sie werden schnell merken, wie aufgeschlossen und gastfreundlich die Einwohner Costa Ricas sind, die auch Ticos genannt werden. Englischsprechern wird im ersten Moment mit Skepsis begegnet, da man sie für sogenannte „Gringos“ hält. Sobald man sich mit den Einheimischen in ihrer Muttersprache unterhält, wird man sehen, wie interessiert auch sie auf unsere für sie fremde Kultur reagieren.
Neben dem spanischen gibt es in Costa Rica auch einige indigenen Sprachen wie beispielsweise das Bibri oder das Cabecar. Auch mit guten Spanischkenntnissen kann es also passieren, dass man auf der Straße nichts versteht. Sehen Sie es als Herausforderung, neben dem spanischen Standard auch Ausdrücke in Pachuco, dem Slang der Landbevölkerung, zu lernen.