Im Allgemeinen herrscht in Costa Rica tropisches bis subtropisches Klima. Jedoch lässt sich wie bei vielen Ländern Lateinamerikas auch hier schwer eine genaue Aussage über das Klima machen. Geprägt durch Höhenunterschiede und Unterschiede an Pazifik und Atlantikküste können den Reisenden, je nach Region, ganz unterschiedliche Gegebenheiten erwarten.
Die Kordilleren wirken hier einerseits als Grenze zwischen immerfeuchtem Osten und wechselfeuchtem Westen des Landes, gleichzeitig sind sie auch der Ort an dem sich die großen Höhenunterschiede konzentrieren.
Bis 600 Meter über dem Meeresspiegel und damit vor allem auch an den Küsten herrscht feuchtheißes Klima mit Temperaturen von bis zu 35°C.
Die Hochebene im Landesinneren, zu der unter anderem auch die Hauptstadt San José zählt und welche sich ungefähr zwischen 800 und 1600 Meter Höhe erstreckt, ist zwar noch von subtropischem Klima geprägt, die Temperaturen sind aber schon wesentlich geringer und angenehmer, als an den Küsten. Die Höchsttemperaturen liegen in San José das ganze Jahr über bei circa 26°C. Im Winter wird es aber auch nicht kälter als 14°C. Im Hochgebirge ab 1600 Meter herrschen dann schon eher kühle Temperaturen.
Was die Temperaturen angeht, gibt es in Costa Rica keine so starke Unterscheidung der Jahreszeiten wie Hierzulande. Stattdessen trennen auch die Ticos wie die meisten Lateinamerikaner zwischen Trocken- und Regenzeit. Die Regenzeit ist von Mai bis Oktober. In dieser Zeit muss man mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit und vor allem Nachmittags mit bis zu dreistündigen Regengüssen rechnen. Die restliche Zeit des Tages ist es aber sonnig und die Temperaturen liegen zwar unter denen in der Trockenzeit, sind aber dennoch auch in dieser Zeit angenehm und gemäßigt.
Grundsätzlich ist die Regenzeit auf der Karibikseite des Landes stärker zu spüren als am Atlantik. Auch sind hier die Regenzeiten etwas anders verteilt. Juni bis Oktober und Januar bis März sind relativ trocken.
Hurrikansaison ist von Juli ist Oktober.