Die ärztliche Versorgung und die hygienischen Verhältnisse sind in den privaten Krankenhäuser der Hauptstadt San José von einem guten, europäischen Standard. Außerhalb San Josés, besonders in den ländlichen Regionen, gibt es jedoch starke Abweichungen.
Es sind keine speziellen Impfungen oder Versicherungen vorgeschrieben, dennoch wird empfohlen vor der Einreise eine Reisekrankenversicherung abzuschließen und sich gegen Krankheiten wie Hepatitis A und B, Typhus und Malaria zu impfen. Die durch Stechmücken und Insekten übertragenen Krankheiten wie Dengue-Fieber, sowie Chagas-Erkrankungen kommen landesweit vor, sodass ein wirksamer Insektenschutz ratsam ist. Die Hauptüberträger von Tollwut sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Besonders Rucksacktouristen und Kindern wird daher empfohlen, sich eine entsprechende Schutzimpfung geben zu lassen. Bei einem längeren Aufenthalt wird in der Regel ein Gesundheitszeugnis und ein negativer HIV-Test verlangt.
Um weitere Erkrankungen wie Magenverstimmungen vorzubeugen, sollte das Wasser vorsichtshalber abgekocht werden, da es nicht immer keimfrei ist. Zudem ist es ratsam abgefülltes Wasser zu trinken und Obst und Gemüse gründlich zu waschen.
Wenn doch einmal ein Notfall eintreten sollte, erreicht man die Notrufzentralen in Costa Rica unter der Nummer 118.